Backups sollte man nicht nur erstellen, sondern auch regelmäßig überprüfen. Zum einen durch zurückspielen von Dateien. Am besten hin und wieder mal ein Desaster-Recovery simulieren, also alle Dateien auf eine andere Festplatte zurückkopieren und dort Stichproben machen, ob alles vollständig ist und gelesen werden kann.
Zusätzlich kann man auch prüfen, ob eine Festplatte überhaupt noch vollständig lesbar ist. Dies kann man einfach durchführen, indem man alle Dateien liest und dabei in /var/log/system.log nach Lesefehlern sucht (“read error”).
Dazu muss man zuerst das Time Machine Volume mounten und dann alle Dateien mittels find einmal lesen (dafür braucht man Administrationsrechte, also vorher als admin anmelden):
> su - admin
> find /Volumes/{time_machine_volume} -type f -links 1 -print -exec dd if="{}" of=/dev/null bs=1m \;
Wichtig ist die Option -links 1, da Time Machine mit Hard Links arbeitet und daher jede Datei mehrfach auf der Platte existiert, was die Lesezeit extrem verlängern würde.